Führen mit Gefühl: Emotionale Intelligenz als Wettbewerbsvorteil

Ausgewähltes Thema: Entwicklung emotionaler Intelligenz für Teamleiterinnen und Teamleiter. Hier erfährst du praxisnah, wie du mit Selbstwahrnehmung, Empathie und klarer Kommunikation Teamklima und Ergebnisse verbesserst. Lies weiter, teile deine Erfahrungen und abonniere, um regelmäßig Inspiration und umsetzbare Impulse zu erhalten.

Die Grundlage: Was emotionale Intelligenz im Teamalltag bedeutet

Selbstwahrnehmung als Startpunkt

Bevor du führst, erkenne, was in dir vorgeht: Welche Gefühle meldet dein Körper? Benenne sie präzise statt vage. Eine Teamleiterin namens Mara führte morgendliche Atem-Check-ins ein und bemerkte, wie sich ihre Reizbarkeit reduzierte. Teile in den Kommentaren, welche Signale du bei dir zuerst wahrnimmst.

Selbstregulation in hektischen Phasen

Zwischen Reiz und Reaktion liegt Raum. Nutze ihn mit Box-Atmung, innerem Reframing und bewusster Pause. In Daily-Statusrunden half ihr der Dreischritt „stoppen, atmen, entscheiden“, Vorwürfe in lösungsorientierte Fragen zu verwandeln. Probiere es diese Woche aus und berichte, was sich verändert hat.

Empathie als Führungsmuskel

Empathie trainiert man wie Kraft: täglich, bewusst, dosiert. Paraphrasiere das Gehörte, frage nach Kontext und Bedürfnissen. Ein kurzer Perspektivwechsel („Was könnte diese Person gerade brauchen?“) senkte bei uns die Eskalationen spürbar. Hast du eine Frage, die dir empathisches Zuhören erleichtert? Teile sie gern.

Kommunikation, die verbindet: Zuhören, Spiegeln, Klarheit

Aktives Zuhören mit Struktur

Höre zu, um zu verstehen, nicht um zu antworten. Nutze Signale wie Nicken, kurze Zusammenfassungen und offene Fragen. Beende mit einem gemeinsamen Next Step. Schreibe uns, welche Formulierung dir hilft, Missverständnisse freundlich aufzulösen und andere wirklich gehört fühlen zu lassen.

Schwierige Gespräche mit Herz und Haltung

Nutze das SBI-Muster: Situation, Verhalten, Impact. Nenne Beispiele, bleibe konkret, würdige die Person. Unsere Erfahrung: Wenn wir zuerst Zugehörigkeit betonen, sinkt Abwehr. Plane dein nächstes Gespräch schriftlich vor und erzähle, welche Formulierungen dir Sicherheit gaben.

Feedbackkultur ohne Angst

Regelmäßiges, beidseitiges Feedback macht Teams schneller. Führe ein 3:1-Prinzip ein: drei Beobachtungen zu Stärken, eine Entwicklungschance. Ermutige Peer-Feedback nach Retrospektiven. Welche kleine Routine könnte deine Feedbackkultur sofort verbessern? Antworte und inspiriere andere.

Psychologische Sicherheit gezielt aufbauen

Beginne Meetings mit kurzen Check-ins: Stimmung, Fokus, Unterstützung. Vereinbare gemeinsame Gesprächsnormen: ausreden lassen, keine Nebenunterhaltungen, neugierig nachfragen. Diese einfachen Regeln senken Puls und Lautstärke. Welche Rituale funktionieren bei dir? Teile sie als Inspiration.

Psychologische Sicherheit gezielt aufbauen

Fehler sind Daten. „Blameless Postmortems“ fragen: Was war sinnvoll, was lernen wir, was ändern wir? Keine Schuldzuweisungen, klare Maßnahmen. Als wir das einführten, wurden Risiken früher gemeldet. Wie förderst du transparentes Lernen? Schreib uns deine besten Fragen.

Coaching statt Mikromanagement

Plane 1:1s mit Agenda: Ziele, Blocker, Energielevel, Entwicklung. Lass dein Gegenüber starten. Schließe mit klaren Vereinbarungen. Die Qualität der Fragen bestimmt die Qualität der Ergebnisse. Welche Frage öffnet bei dir die besten Gespräche? Teile sie gern.
Mathisuseful
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